Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Kenyan Top Bar Hive

Platz-, zeit- und kostensparendes Hobbyimkern mit beweglichen Waben ohne schweres Heben. Einfacher Selbstbau aus Holz und Verzicht auf belastete Wachsmittelwände und Kunststoffwaben.

Links und Adressen 

 

Zur alternativen Honiggewinnung möchte ich zwei Verknüpfungen angeben. Die Waben werden zermascht und der Honig läuft langsam durch eine Gaze. Sauberkeit, Geduld und ein ausreichend trockner bzw. warmer Raum sind Bedingung für diese Art der Honigernte.

 

 

Mit der Seite lwg.bayern.de setzt sich jetzt auch ein deutsches Bieneninstitut mit der Top-Bar-Hive als eine Alternative auseinander. Dies führt bestimmt dazu, dass das System insgesamt bekannter wird.

Hobbyimkerseiten

 

 

Als ernsthaftes Bemühen Haltungstechnik und Betreuung für Naturfreundei zu ermöglichen, kann man auf jeden Fall die Seite von E. M. Klein www.bienenkiste.de sehen.

 

Top-bar-hive

 

 Bienen und Blüten


 

Gastbeiräge

Sollten Sie einen Gastbeitrag wünschen, senden Sie mir Ihren Vorschlag. Gastbeiträgen werde ich gegebenfalls ablehnen oder Kürzungen oder Änderungen vorschlagen. Anonyme Artikel werden nicht aufgenommen. Grundsätzlich werden die Texte, jedoch nicht von mir verändert und nur unter Zustimmung des Textabsenders auf dieser Seite eingestellt. Wenn Sie wünschen dass ein Gastartikel gelöscht wird, wenden Sie sich bitte an mich.

 

 

Bauplan für einen Beutenständer für harte und ebene Untergründe von Uwe Müller

Bauanleitung für das Beutengestell als PDF-Datei

Folgender Text (verändert nach Mellifera e.V.) wurde mir von Erhard M. Klein als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt und befasst sich mit der Schwarmvorwegnahme:

"Von Mellifera e.V. kommt eine Methode der Schwarmvorwegnahme, die möglichst nah am natürlichen Schwarmgeschehen bleibt und deshalb einen Vorteil gegenüber der Bildung von Kunstschwärmen hat. Der Trick besteht darin, dass mit der Bildung des vorweggenommenen Schwarmes so lange gewartet wird, bis das Volk in Schwarmstimmung ist – also Weiselzellen bestiftet sind. Man muss den vorweggenommenen Schwarm vor der Verdeckelung der ersten Weiselzelle bilden, sollte aber möglichst lange warten. (Am neunten Tag nach der Bestiftung werden die Zellen verdeckelt. Frühestens ab diesem Zeitpunkt kann es einen natürlichen Schwarm geben.) Wenn der vorweggenommene Schwarm nicht zu früh gebildet wird, ist er Schwarm im echten Sinne: ein jugendlicher Volkskörper, der nicht aus „normalen“ Bienen, sondern aus Schwarmbienen besteht. Diese zeigen u.a. eine ausgeprägten Bauwillen, der gerade beim Imkern in der TBH mit reinem Naturwabenbau sehr wichtig ist.

Bei der praktischen Umsetzung sind – wie in jeder Imkerei – regelmäßige Schwarmkontrollen im 9 Tage- oder Wochen(end)rhythmus notwendig. Wird dabei Schwarmstimmung festgestellt (bestiftete Weiselzellen), macht man sich ein Bild davon, wie weit die älteste Weiselzelle entwickelt ist. Dies ist notwendig um alle weiteren Arbeiten termingerecht planen zu können, denn der zu erwartende Schlupftermin der ersten Jungkönigin lässt sich nur so errechnen. Sieht man bei der Durchsicht zufällig die Königin, kann sie schon gekäfigt werden. Dann ist ein unbemerkter Abgang des Schwarmes nicht mehr möglich.
Der Schwarm wird möglichst kurz vor Verdeckelung der ersten Weiselzelle gebildet. Dazu muss die Königin gesucht werden. Die Wabe mit der Königin wird mit Abstand an den Rand gehängt, oder die Königin wird gekäfigt. Anschließend werden ca. 2 kg Bienen von Brutwaben über einen Trichter in die Schwarmkiste bzw. Beute abgefegt. Hat man keinen Trichter, sprüht man nach dem Abfegen einiger Waben jeweils etwas Wasser aus einem Zerstäuber auf die Bienen, um sie am Auffliegen zu hindern. Die Königin gibt man als letztes in die Kiste. Sie läuft am schönsten selbst hinein, wenn in dem Trichter schon Bienen sterzeln.
Bis auf eine, werden die restlichen Weiselzellen im Muttervolk gebrochen um Nachschwärme zu verhindern. Es ist besser, eine der jüngeren Weiselzelle stehen zu lassen, weil die Bienen sich bei der Versorgung dieser einen Zelle mehr Mühe geben werden.

Der Schwarm sollte zunächst außerhalb des Flugradius aufgestellt werden. Ist das nicht möglich, kann man bei der Bildung des Schwarmes mehr Bienen abfegen (ein Teil kehrt in das alte Volk zurück). Oder man tauscht die Stellplätze von Muttervolk und Schwarm. In diesem Fall kann der vorweggenommene Schwarm kleiner sein, weil das Muttervolk seine Flugbienen an das neugebildete Volk verliert."

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf die Schwarmbörse hinweisen, die ebenfalls von Mellifera e.V. betrieben wird. www.schwarmboerse.de


 

Und zum Schluss

 

Ich hatte einen Traum...

von einer zerlegbaren Oberträgerbeute mit einem nur lose eingeklemmten Boden, das Außen auch als Anflugbrett dient, die nur durch ein paar Flügelschrauben zusammengehalten wird. Der Drahtgitterboden sollte nur unter dem mittigem Brutnest liegen (um die Honigbereiche noch klarer nach außen zu drängen). Die Beute sollte an den Flügelschrauben aufgehängt oder auf die Breiten Leisten, die unter dem Boden festgeschraubt sind, auch auf kleineren Unterlagen stehen. Zudem sollte die Beute schön sein und mit herrlichen Fratzen bemalt werden, deren Zahnlücken als Fluglöcher dienen sollten. Sollte...,könnten..., würden. Nichts davon scheint mir Praxistauglich, da die angedachten Leimholzbretter sich bereits vor Ausführung wölbte, bogen und krümmten. Die stabil verbauten Beuten, lassen sich zwar nicht leicht verstauen oder leer transportieren, aber Sie behalten Ihre Form, welche die Funktion bestimmt.

Anmerkung: Andere Materialien, die sich nicht verziehen, gut isoliert und naturnah sind, scheinen mir zu teuer oder im Bau zu aufwendig.

 Explosionszeichnung Zerlegbare OberträgerbeuteExplosionszeichnung Zerlegbare Oberträgerbeute

Explosionskizze der angedachten zerlegbaren Oberträgerbeute.

Selbstverständlich kann ich mich nicht zurückhalten auch ein paar Entwurfsskizzen der Beutenbemalung ein zu stellen.

 spass-gruselige Bannmotivespass-gruselige Bannmotive