Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Kenyan Top Bar Hive

Platz-, zeit- und kostensparendes Hobbyimkern mit beweglichen Waben ohne schweres Heben. Einfacher Selbstbau aus Holz und Verzicht auf belastete Wachsmittelwände und Kunststoffwaben.


 2016_10_JAHRE_WWW.TOP-BAR-HIVE.DE_10_JAHRE_ANDERES_IMKERN_2016


 

Entschuldigung, aber irgendwie hatte die Seite Bilderschwund. Ich habe gerade renoviert, leider hatte ich den Fehler erst spät bemerkte. Was ich sicher im "nicht löschbaren" Netz glaubte, war zumindest meiner Seite verloren gegangen. Ich hoffe, dass die Seite jetzt wieder etwas "anschaulicher" ist.

 

 

Vielfalt statt Standard

Braucht es Alternativen zum Magazin?

Artenvielfalt ist in Ökosystemen ein Zeichen von Reichtum. So ist Variantenreichtum auch ein Zeichen technischen Reichtums. Auch in der Natur gibt es wenige Arten mit einer großen Verbreitung (Standard) und viel Arten, die nur an einen speziellen Lebensraum angepasst (Einzellösung) sind. Trotzdem ist beides nebeneinander ein Zeichen von optimaler Nutzung jeder Umgebung. Dieses Prinzip des Nebeneinanders von vielen individuellen Lösungen in kleiner Menge neben den Standardlösungen in großen wird Stückzahlen für den Internethandel als Longtail-Funktion beschrieben und zeigt, dass beide Ansätze nebeneinander bestehen können. In den letzten Jahren gibt es ein steigendes Interesse an sogenannten Einfachbeuten. Beuten, die in ihrer Selbstherstellung und/oder Bewirtschaftung Vorteile bringen. Die Vielfalt von Oberträgerbeute, Warrébeute, Bienenkiste oder Rückbesinnung auf einfachere Systeme wie Strohkörbe und Ähnliches spricht für den hohen Bedarf in diesem Bereich. Neue Themen brauchen Vielfalt. Erst nach einer angemessenen Zeit der Entwicklung und des Ausprobierens werden sich wieder die Systeme für zukünftige Standardlösungen herauskristallisieren. Da es ständig neue Ansätze gibt, scheint die Phase des Ausprobierens noch nicht zu Ende zu sein.

 Substitutionsfunktion zwischen Standard- und SpeziallösungSubstitutionsfunktion zwischen Standard- und Speziallösung

Schematische Darstellung der Longtail-Funktion, die einen großen Bedarf an vielen individuellen Gütern und den hohen Bedarf an standardisierten Massenartikeln in Verhältnis setzt.

Die Götterdämmerung für das Magazin

Das Ende des klassischen Magazins mit gleichgroßen Waben als führendes System ist absehbar. In der Imkerei ist eine Entwicklung, die in anderen Teilen der Landwirtschaft bereits abgeschlossen ist, deutlich erkennbar. Es geht um die weitere Mechanisierung.  In vielen Bereichen waren die Systeme so ausgerichtet, dass eine Handhabung durch eine Person möglich war. Der Kompromiss zwischen Effektivität und Durchführung für eine Einzelperson hat häufig zu schwerem körperlichen Krafteinsatz geführt, wie es auch beim Umgang mit Magazinen ist. Viele Menschen, die nicht topfit sind oder nur gelegentlich imkern, kommen mit dem Magazin an seine Grenzen. Berufsimker machen ihren Rücken, beim ständigen Verzicht auf technische Hilfsmittel zur Optimierung der Arbeitsgeschwindigkeit, kaputt.

Dass, für mich am leichtesten zu übertragende Beispiel, ist die Strohbergung. Bis in die 80er wurden Strohballen von ca. 10-15 kg gepresst und meist per Hand verladen und gestapelt (gebermt). Auf vorhandene Hilfsmittel wie Ballenladewagen, Ballenschleudern wurde wegen des Preises und der vergleichsweise schlechten Effektivität meist verzichtet. Dann kamen die Rundballenpressen und später die Quaderpressen mit Strohballen von durchschnittlichen 180 kg. Das Verladen und der Transport fanden ab diesem Moment fast ausschließlich mit technischen Hilfsmitteln statt. Genau diese Entwicklung wird es früher oder später auch in der professionellen Imkerei geben.  Als wahrscheinlichsten sehe ich eine Lagerbeute (zum Beispiel mit 22-23 Waben), die im Brutraum wie die Dartington-Hive freistehend bewirtschaftet wird. Als Neuerung wird es nur einen großen halbhohen Honigraum (ebenfalls mit 22-23 Halbrähmchen) geben, wie es bei Großraumbeuten mit einer Halbzarge als Brutraum ist, der aber in der Regel nicht gekippt (was aber mit verschiedenen Beutenbeschlägen möglich ist) sondern mittels technischer Hilfsmittel abgehoben wird. Im Brutraum lässt es sich auf einer Ebene mit Schieden sehr variable arbeiten. Der Brutraum eignet sich auch direkt als Zuchttrog im Doppelvolkbetrieb. Ohne aufgesetzten Honigraum in der trachtfreien Zeit oder bei Läppertrachten (nur geringergiebige Bienenweiden) nähert sich die Imkerei also dem Arbeiten mit der Oberträgerbeute an. Das Magazin wird dann zur Nischenlösung, wie es die Kleinballen für Kleintierhalter oder Hobby-Pferdehalter.

Etwas garfisch aber nachvollziehbar.Etwas garfisch aber nachvollziehbar.


 Hallo!

 

Wer es lieber in Papier hat:

 

Imkern in der Oberträgerbeute von Guido Frölich mit Bildern und Skizzen - offline und zum Indiehandandnehmen

 

Die Texte und Bilder stammen von mir. Die Skizzen sind nach Bildern und Skizzen von mir von Helmuth Flubacher professionell und anschaulich ausgeführt worden.

 

Leider haben sich im Buch einige kleine oder doch nicht so kleine Fehler eingeschlichen.

Für die Beschriftung der Skizzen auf Seite 35 möchte ich hier eine Korrektur angeben:

Nummer

Korrekte Zuordnung des beschreibenden Textes

Halten von Stockmeißel als Armverlängerung.

Aufhebeln von unten.

Seitliches Auseinanderhebeln. (Betrachtung von oben)

Auskratzen und Bodenreinigung über die Seiten der Beute.

Abschaben der Oberträgerseiten von Kittharz.

Gefühlvolles Ausrichten der Oberträger durch Anlegen der Fingerspitzen an die Seitenwände.

Blockweises Verschieben mehrerer Oberträger. (Betrachtung von oben)

Halten von Stockmeißel und Oberträger in einer Hand.


Freude kann man haben und teilen.Freude kann man haben und teilen. 

Und manchmal macht Imkern auch einfach nur Spass!

 

Falls es noch nicht reicht oder Sie mir was zu sagen haben, nutzen Sie doch einfach das unten eingeblendete Kontaktformular. Ich freue micht über alle Fragen, Anregungen und Kritik.

Durch * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.